| 781-hors Schlosshotel Schwarzwald Schloss Hotel, Deutsche Uhrenstraße Einrichtung, Räumlichkeiten,
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ab 80 bis 200 Personen in der Felsengrotte
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Geschichte des Schlosses
Von der mittelalterlichen Burg zum modernen Schlosshotel
Das heutige 781-hors
Schlosshotel Schwarzwald ging aus einer trutzigen Burg hervor, die um 1120 auf einem hohen
Felsen errichtet wurde und sich über einer der wichtigsten Handelsstraßen durch den im
Mittelalter noch wilden Schwarzwald erhob. Durch die Jahrhunderte wandelte sich die Burg
zu einem herrschaftlichen Schloss und schließlich zu dem heute ebenso modernen wie
behaglichen Ferienhotel, das in den Räumen des Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Neuen
Schlosses untergebracht ist.
Bruno von Hornberg, der Minnesänger
Einer der bekanntesten deutschen Minnesänger des Mittelalters lebte von
1275 bis 1310 auf der Burg. Sein Bild in der berühmten Manessischen Liederhandschrift
zeigt, wie er von einem reitenden Burgfräulein mit den Banden der Liebe gefesselt
wird.
Burgvogt Huldreich Engster ein Held der Reformation
Für die Reformation im Südwesten Deutschlands spielte die Burg im
Schwarzwald eine wichtige Rolle. Genauso, wie die mächtige Wartburg dem Reformator Martin
Luther Schutz bot vor der päpstlichen Gewalt, so bargen die Mauern der Schwarzwald-Burg
den Reformator des Südwestens, Johannes Brenz. In der Tarnung als Burgvogt Huldreich
Engster verbrachte Johannes Brenz hier von 1548 bis 1550 zwei wichtige Jahre der
Verfolgung, nutzte den Aufenthalt für seine reformatorische Arbeit und verfasste
maßgebliche theologische Schriften.
Das Hornberger Schießen
Durch das Sprichwort "Es geht aus wie das Hornberger Schießen"
ist Hornberg in allen deutschsprachigen Gebieten bekannt. Das Sprichwort bezieht sich auf
ein Ereignis im Jahr 1564, als der Herzog sich zum Besuch angesagt hatte. In
erwartungsvoller Vorfreude auf das große Ereignis feierten, tranken und feuerten die
Hornberger und die aus der ganzen Gegend versammelten Schützen so heftig, dass zu dem
Zeitpunkt, als der Herzog schließlich eintraf, kein Pulver zum Salutschießen mehr übrig
war. An diesen lustig-peinlichen Augenblick erinnert noch heute das bekannte Sprichwort.
Einheimische und Gäste können das Ereignis jedes Jahr bei den Aufführungen auf der
Freilichtbühne unmittelbar miterleben.
Schloss Hornberg Residenz einer Barockfürstin
Von 1776 bis 1787 diente das in der Barockzeit umgebaute Schloss mit einem
kleinem Hofstaat als Alterssitz der Fürstin Auguste Elisabeth von Thurn und Taxis.
Anklänge an die damalige Zeit vermitteln der gepflegte Schlosspark um die Reste der alten
Burg mit der herrlichen Aussicht über die Stadt und die ringsherum liegenden
Schwarzwaldhöhen. Heute kann der Hotelgast sein eigenes Fürstenbankett im prächtigen
Jagdsaal des 781-hors Schlosshotels
Schwarzwald feiern oder ein Familienfest, eine Betriebsfeier und Veranstaltungen dort und
in den anderen Gasträumen des Hotels ausrichten.
Der Hornberger Kongress
Nach der Französischen Revolution 1789 wuchs bei den Menschen an der Grenze zwischen
Deutschland und Frankreich die Kriegsangst. Daher fand 1792 auf dem Schloss unter der
Leitung des Bischofs von Straßburg ein wichtiger Kongress der verschiedenen Kleinstaaten
der schwäbischen und oberrheinischen Reichskreise statt. Es wurden Maßnahmen erörtert
und beschlossen, die die Abschottung gegen die Französische Revolution zum Ziel hatten.
Auch der Hotelgast kann heute in den Tagungsräumen des 781-hors Schlosshotels Schwarzwald wichtige Beschlüsse
fassen oder in der entspannten Atmosphäre und guten Luft der Schwarzwaldes neue Ideen
für seine Arbeit und seine Projekte sammeln.
Das
Schloss wird zum Hotel
Nachdem der Bau der Schwarzwaldbahn (1866 bis 1873) einen wachsenden Strom
von Feriengästen in die Stadt brachte, wurde 1896 auf dem Schlossberg auf den Mauern
ehemaliger Schlossgebäude ein neues herrschaftliches Schlosshotel als feines
Familienhotel eröffnet, das sich bald in der Nähe und in der Ferne einen guten Ruf
erwarb und Staatsmänner wie Fürstlichkeiten, aber auch viele ausländische Gäste, vor
allem Holländer, Franzosen und Engländer anzog. Zuletzt in den Jahren 1978 und 1993
wurde das 781-hors Schlosshotel
Schwarzwald nach den Bedürfnissen modernen Komforts ausgebaut und renoviert, ohne dass
dadurch der persönliche Charakter des mittlerweile hundertjährigen historischen
Hotelbaues verloren ging, und er sich bis heute sein unverwechselbares Gesicht bewahrt
hat.
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